Wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine stärken und gemeinsame Forschungsprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sichtbar machen: Vom 7. bis 9. Oktober 2026 war Brandenburg Gastgeber der „Tage der Ukraine“ 2026. Dafür hatte das brandenburgische Wissenschaftsministerium die Schirmherrschaft übernommen.

Der Auftakt der Wissenschaftskonferenz fand am 7. Oktober mit einer abendlichen Eröffnungsveranstaltung in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin statt. Staatssekretär David Kolesnyk  begüßte die Gäste aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie, die das zehnjährige Bestehen der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft (DUAG) würdigten. Die Festrede hielt Bundespräsident a. D. Joachim Gauck.

Ausrichterin der diesjährigen Ukraine-Tage war die Technische Hochschule Wildau. Dort standen am 8. und 9. Oktober wissenschaftliche Vorträge, die Vorstellung deutsch-ukrainischer Kooperationsprojekte und der Austausch über die Zukunft der ukrainischen Wissenschaft auf dem Programm.

Das Land Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren ausdrücklich zur Förderung der Forschung mit und über die Ukraine bekannt. Ein zentrales Signal war die „Frankfurter Erklärung“ vom 31. März 2023, die von Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und prominenten Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Wissenschaft unterzeichnet wurde. Sie bekräftigt das Ziel, Brandenburg als einen Standort für Ukraine-Forschung in Deutschland mit internationaler Strahlkraft auszubauen. Die TH Wildau ist in diesem Zusammenhang ein besonders wichtiger Akteur, u.a. als Gründerin des Projektes Wildau-Kharkiv IT Bridge und als Projektteilnehmerin im DAAD-Programm Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk.