Netzwerkkonferenz „Tage der Ukraine 2026“ startet – Auftakt in der Brandenburger Landesvertretung
7. Oktober / 18:00 - 20:00
Wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine stärken und gemeinsame Forschungsprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sichtbar machen: Vom 7. bis 9. Oktober 2026 ist Brandenburg Gastgeber der „Tage der Ukraine“ 2026. Dafür hat das brandenburgische Wissenschaftsministerium die Schirmherrschaft übernommen. Auftakt der Wissenschaftskonferenz ist am Mittwoch (7. Oktober) mit einer abendlichen Eröffnungsveranstaltung in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin. Der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretär David Kolesnyk, begrüßt die Gäste mit einem Grußwort.
An der Eröffnungsveranstaltung nehmen u.a. Natalia Chernopaschenko, Botschaftsrätin an der Botschaft der Ukraine, Bundespräsident a.D., Joachim Gauck, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Walter Rosenthal, die Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft, Prof. Dr. Olga Garaschuk, und die Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, Prof. Dr. Ulrike Tippe, teil. Die „Tage der Ukraine“ werden jährlich in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft (DUAG e.V.) abgehalten.
Anmeldung erforderlich: veranstaltungen@lv.brandenburg.de
Hintergrund:
Das Land Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren ausdrücklich zur Förderung der Forschung mit und über die Ukraine bekannt. Ein zentrales Signal war die „Frankfurter Erklärung“ vom 31. März 2023, die von Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und prominenten Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Wissenschaft unterzeichnet wurde. Sie bekräftigt das Ziel, Brandenburg als einen Standort für Ukraine-Forschung in Deutschland mit internationaler Strahlkraft auszubauen. Die TH Wildau ist in diesem Zusammenhang ein besonders wichtiger Akteur, u.a. als Gründerin des Projektes Wildau-Kharkiv IT Bridge und als Projektteilnehmerin im DAAD-Programm Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk.