Am Montag, dem 11. Februar fand der traditionelle Produzentenbrunch des media.net Berlin-Brandenburg und der Landesvertretung im Rahmen der Berlinale mit großem Erfolg statt. Erneut gelang es in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Boehmert&Boehmert einen hochinteressanten Vormittag zum Thema Sperrgebiet, kein Zugang. Sperren statt Löschen bei illegalen Online-Anbietern von Film- und Fernsehinhalten statt.

Produzenten Brunch, Foto: David Marschalsky

Produzenten Brunch, Foto: David Marschalsky

Sehr anschaulich gelang Prof. Dr. Nordemann einen Einstieg in das Thema zu finden und sogar dem einen oder anderem im anwesenden Fachpublikum Neues zu zeigen. Der internationale Aspekt zum Websiteblocking kam durch Parvez Siddiqui von INCOPRO aus London. Und dann wurde richtig intensiv und sehr fachspezifisch im Panel und mit den Gästen diskutiert. Am Ende stand dann das Netzwerken der 150 Gäste im Mittelpunkt. Eins steht fest – auch auf der nächsten Berlinale wird es den Produzentenbrunch geben.

Wenn das FilmFestival Cottbus und der Ost-West-Koproduktionsmarkt connecting zum East European Brunch gemeinsam mit der Landesvertretung einlädt, dann ist ein volles Haus garantiert. Mit der Veranstaltung wurde der offizielle Auftakt in das neue Festivaljahr verkündet.

Produzentenbrunch

Produzentenbrunch, Foto: David Marschalsky

Verbunden mit diesem internationale Branchentreff ist traditionell die Vergabe des GWFF-Förderpreises und des Special Pitch Award sowie einem Ausblick auf das kommende Festival, das in seinem 29. Jahrgang (5.-10.11.2019) einige Neuerungen bereithält. So werden ab diesem Jahr Filme aus Finnland, Griechenland und der Türkei das Festivalprogramm bereichern. Den mit 4.500 EUR dotierten Förderpreis der Münchener Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film und Fernsehrechten mbH (GWFF) erhielt Larisa Glebova aus Russland und der Special Pitch Award ging an Sergey Dvortsevoy. Er gewann beim 28. FilmFestival Cottbus mit seinem Film AYKA den Hauptpreis für den besten Film und den Preis der Ökumenischen Jury.

Im gegenseitigen Austausch wurden wieder viele Kontakte geknüpft und neue Projekte angeschoben. Alles Gäste lobten einhellig die wie immer aus dem Spreewald kommenden kulinarischen Köstlichkeiten – allen voran die Plinse.