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Kulturland Brandenburg möchte den Brandenburgerinnen und Brandenburgern und ihren Gästen das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt des Landes näherbringen. Zu einem jährlich wechselnden Thema werden mit zahlreichen Partnern künstlerische und kulturelle Projekte an den Schnittstellen zu Wissenschaft, Tourismus und kultureller Bildung konzipiert und organisiert. Im Jahr 2018 widmet sich das Themen-jahr dem Europäischen Kulturerbe in der Region. Unter dem Titel „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ werden Projekte initiiert, die gemeinsame und verbindende Wurzeln und Werte aber auch die Brüche in unserer Geschichte sichtbar werden lassen sowie eine breite Teilhabe am kulturellen Erbe ermöglichen.

Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018 reiht sich in die europäische und bundesweite Initiative „European Cultural Heritage Year 2018 – Sharing Heritage“ ein, die durch das Europäische Parlament angestoßen, durch die Mitgliedsstaaten und den Rat der Europäischen Staaten unterstützt und von zahlreichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen getragen wird. Die wechselvolle Besiedlung und Bewirtschaftung, aber auch die europäischen Einflüsse durch Einwanderer und die engen Beziehungen zu den europäischen Partnern haben Brandenburg – mehr als andere Regionen Deutschlands – in besonderer Weise beeinflusst und beeinflussen es bis heute. Diese europäische Dimension soll im Rahmen des Kulturlandjahres deutlich gemacht werden.

Im Mittelpunkt stehen rund 35 Projekte und mehr als 200 Veranstaltungen und Aktionen, die zeigen, dass Grenzen überwunden werden können, die ein Bewusstsein für das gemeinsame und verbindende Erbe schaffen und für dessen Bewahrung und Vermittlung eintreten. Insbesondere werden auch Projekte initiiert und befördert, die es jungen Menschen ermöglichen, sich mit Europa auseinanderzusetzen, in Austausch zu treten und schließlich selbst zu Botschaftern des europäischen Kulturerbes und der europäischen Idee zu werden.

Vorstellung des Programms und der Begleitpublikation zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018
„wir erben. Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg“

Gäste der Pressekonferenz
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes
Norbert Kannowsky, Geschäftsführer der Stiftung Stift Neuzelle

Moderation: Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Neben dem Programm des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ wird ebenso die gleichnamige Begleitpublikation vorgestellt.

Ist das Bild von Europa derzeit von seinen Krisen geprägt – vom Brexit und der Krise des Euro, von der Flüchtlingskrise und dem Erstarken antieuropäischer Parteien, so gerät die gemeinsame Grundlage und die europäische Idee mehr und mehr aus dem Blick. Dabei ist Europa überall zu finden – auch hier in Brandenburg. Die Publikation »wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa« geht auf die Suche nach der europäischen Spuren in Brandenburg, sie beleuchtet das materielle und immaterielle Kulturerbe und betrachtet bewusst auch die Brüche in der europäischen Geschichte des Landes als Region in Europa.

In beeindruckenden Fotos gelingt es Frank Gaudlitz, die europäischen Spuren
in Brandenburg, das Einmalige und das Besondere, das unverwechselbare Kulturerbe des Landes festzuhalten.

Vorstellung der Begleitpublikation
Caroline Keller, Programmleiterin der Verlagsgruppe Seemann Henschel
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH,
Kulturland Brandenburg

Alle Informationen zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ sind in den Halbjahresprogrammen sowie unter www.kulturland-brandenburg.de zu finden.
Pressevertreter können sich unter der folgenden E-Mail-Adresse akkreditieren: c.mueller-lorenz@gesellschaft-kultur-geschichte.de