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Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs kehrt verstärkt in die Erinnerungsdiskurse zurück. Die Renationalisierung der Politik in Europa hinterlässt ihre Spuren. Mentalitäten verändern sich. Gleichzeitig gibt es immer weniger Zeitzeugen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen: Ist das Bildungspotential der herkömmlichen Erinnerungsarbeit erschöpft? Braucht es einen neuen Ansatz?

In der diesjährigen „Sachsenhausen Lecture“, veranstaltet am 15. November durch den Förderverein der Gedenkstätte Sachsenhausen und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, beurteilt Robert Traba die gegenwärtige Situation aus einer deutsch-polnischen, europäischen und persönlichen Perspektive mittels Vortrag und Diskussion.

Robert Traba ist ein polnischer Historiker und war 2006-2018 Gründungsdirektor des Berliner Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Er hat insbesondere über deutschpolnische

Erinnerungsorte publiziert, darunter „Der Politische Katholizismus im Ermland. Eine Studie zur deutsch-polnischen Beziehungen 1871–1914“ (Aschendorf Verlag, 2016) und „Wir Berliner! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft“ (Koehler & Amelang Verlag 2009).

Zu dieser Veranstaltung können Sie sich gerne bis zum 10. November anmelden unter foerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de, Fax 03301/810928 oder Förderverein der Gedenkstätte Sachsenhausen, Heinrich-Grüber-Platz 3, 16515 Oranienburg.