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„Guten Morgen, Du Schöner – Begegnungen mit ostdeutschen Männern“ – so lautet der Buchtitel des nun erscheinenden Buches von Greta Taubert, der noch jungen Journalistin und Autorin aus Leipzig, die u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und das SZ-Magazin schreibt und bereits zwei weitere Bücher veröffentlicht hat. 2014 war dies „APOKALYPSE JETZT! Wie ich mich auf eine andere Gesellschaft vorbereite“. Hier beschäftigte sich Taubert mit den damals (und heute nach wie vor hochaktuellen) Krisen: Finanzkrise, Klimakrise, Flüchtlingskrise. All diese sollen zusammen zu einer Sinnkrise des westlichen Wohlstands geführt haben mit den entscheidenden Fragen: Wie lange können wir uns diese Überflussgesellschaft noch leisten? Und was kommt danach? Taubert will sich diese Fragen selbst beantworten und startet den Selbstversuch, bei dem sie ein Jahr lang in die Welt von Aussteigern, „Anders-Machern“ und Utopisten eintaucht und damit lernt, wie wichtig die Gemeinschaft ist: Wo sind Essen, Wohnraum und Kleidung jenseits der Konsumwelt zu finden? Was kann sie dabei selbst produzieren, was tauschen und kann sie worauf verzichten?
In ihrem zweiten Buch „Im Club der Zeitmillionäre“ (2016) fragt die Autorin: Was ist Zeitwohlstand? Taubert startet das Experiment, herauszufinden, ob Zeittatsächlich Geld sein kann. Dazu sagt sie alle Termine ab und besucht „Zeitmillionäre“, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und die Fragen zu klären: Kann man sich selbst ein Grundeinkommen beschaffen? Oder kann man mit Gemüse bezahlen? Ist langsamer wirklich besser? Und wie klappt das: weniger zu arbeiten und mehr zu leben?

Mit ihrer neusten Veröffentlichung „Guten Morgen, Du Schöner – Begegnungen mit ostdeutschen Männern“ erwägt sie 15 Gesprächsprotokolle mit klug eingewobenen Reflexionen über den „Ossiboy“. Männer zwischen dreißig und Ende fünfzig sprechen über das Mannsein, die Gleichberechtigung, über die Suche nach sich selbst und die Prägungen durch die Umbrucherfahrungen. Damit korrigieren sie das verbreitete Stereotyp vom Ostmann als zurückgebliebenem Verlierer und eröffnen interessante Einblicke in die männliche Ostidentität. „Ein Buch voller Wertschätzung und interessanter Männer.“ (so der WDR)

Autorin Greta Taubert wird im Gespräch mit rbb-Moderator Christian Matthée über Ihr neues Buch berichten und daraus lesen.

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