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Am 9. Januar 2017 wird in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin die Ausstellung „Die Wölfe sind zurück“ aufgebaut. Bis zum 19. Februar werden 8 der jeweils über 2 Meter großen bronzenen bzw. eisernen Wölfe des Brandenburger Künstlers Rainer Opolka auf dem Vorplatz und im Garten der Landesvertretung präsentiert.

Diese Kunstausstellung zeigt  in den unterschiedlichen Wolfsfiguren die bedrohliche Fratze von Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt.

Rainer Opolka: „ Letztlich soll die Kunst-Aktion auch deutlich machen, dass wir in unserem Land Bedingungen schaffen müssen, unter denen niemand mehr hassen muss. Das Übel an der Wurzel fassen, heißt: Nicht nur Verbitterung, Hass und Gewalt bekämpfen, sondern die Krise als Aufforderung begreifen, an einer Gesellschaft zu bauen, die der sozialen und politischen Spaltung entgegenwirkt. Aus alledem resultiert dann das Wachstum der Menschen als Brandmauer gegen Hass und Gewalt. Nur dies, und nicht dumpfe Abgrenzung, kann das Ziel einer demokratischen Gesellschaft sein.“

Staatssekretär Martin Gorholt, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund, dankt  Rainer Opolka für die Möglichkeit, einige seiner Wölfe auch in der Landesvertretung zu zeigen:  „Die Landesregierung unterstützt das Anliegen der Ausstellung, sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt, zu positionieren, aus vollem Herzen. Die beeindruckenden Wölfe lassen einen erschauern und rufen geradezu dazu auf, sich für gesellschaftlichen  Zusammenhalt und Demokratie zu engagieren.“

Die Ausstellung kann vom 9. Januar bis 20. Februar 2017 von Montag bis Freitag in der Zeit von 9-18 Uhr besichtigt werden.

Foto: Zweibrüder Kunst- & Kultur GmbH